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Frauenpower am Ende der Welt

30.11.04

Was wir hier alles gelernt haben:

1. Der Weg nach Phnom Penh ist so voller Schlagloecher, dass man laut Sonja einen Sport-BH braucht.

2. Von Koh Kong nach Phnom Penh muss man mit vier Faehren uebersetzen, die bestimmt nicht das Okay von Herrn Schmitting bekommen haetten.


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Was Herr Schmitting vom ADAC wohl dazu gesagt hätte?


3. "Porn" (so wie die Bar) heisst Ausspannen. Es handelt sich hierbei also um eine total jugendfreie Chillout-Bar, in der das Essen lecker und die Querelen um die Rechnung etwas unerfreulicher waren.

4. Wer versucht, uns abzuzocken, zahlt am Ende drauf! Oder: Khmer sind schlecht im Kopfrechnen.

5. "Mitdenken - Freude schenken!" Schoenen Gruss an Rainer. Auch hier zeigt sich wieder einmal, dass das nicht immer so leicht ist.

6. Vom wilden Affen gebissen war Sonja bisher noch nicht. Aber fest steht, dass die Viecher auf uns fliegen.

7. Es gibt hier nicht nur wilde Affen, sondern auch wilde Menschen, zumindest am Buffet. Aber zumindest wissen wir jetzt, was ein Hash ist.

8. Der kambodschanische Koenig ist Ballettaenzer.

9. Die Mutter des Ballettaenzers kommt morgen zu einer von Susanne arrangierten Theaterauffuehrung. Wir stehen da drueber und fahren lieber nach Kampot.

10. Jeder hier im Lande kann Hun Sen kennen lernen. Kostet nur 30.000 Dollar. Zwei Nudelsuppen dagegen gibt's unter zwei Dollar.

11. Eine Nudelsuppe - egal zu welcher Tageszeit - weckt die Lebensgeister.

12. Susannes Freund Jan ist ein ganz Beruehmter.

Uebrigens: Seit gestern sind wir bei Susanne in Phnom Penh. Heute feieren wir ihren Geburtstag beim Khmer um die Ecke. Und danach: Ab in die neuen Seidenschlafsaecke!




28.11.04

Erster Advent in Koh Kong

Hierbei handelt es sich nicht um eine thailändische Insel, sondern um ein kambodschanisches Städtchen.

Nachdem gestern erste Anzeichen von Leben in uns gekommen waren, die sich in paddeln, kentern, schwimmen und baden am Wasserfall von Khong Pla manifestierten, verließen wir heute morgen die Insel. Gott sei Dank sind alle Taifune dieser Welt an uns vorbeigezogen.

Den Weg zu einem weiteren Wasserfall (Ta Tai) nutzten wir, um Sonja als Neu-Kambodschanerin einmal vor Augen zu führen, wie es so um die Verständigung mit den einheimischen Taxifahreren bestellt ist: wir mussten auf halber Strecke wieder umkehren, weil der Tank leer war.



Von den Reisestrapazen erholen wir uns nun bei Spekulatius und eigens importierten Zimtstangen.

26.11.04

Von Affen und Hunden

Jegliche Erziehungsversuche, den ortsansaessigen Tieren Manieren beizubringen, sind leider fehlgeschlagen. Katzen haben uns aus der Porno Bar vertrieben, Hunde vom Bier nach vier am Strand und das freche kleine Aeffchen schickte mich mit seiner Attacke aus dem Hinterhalt auf die naechste Palme. Jetzt muss ich ueber die Insel humpeln aber immerhin kommt die Reiseapotheke so mal zum Einsatz. Naja, macht drei zu eins, zumindest die Kakerlake hat das Platzverbot offenbar akzeptiert.

Loi Krathong

Heute lassen die Thailänder kleine blumengeschmückte Schiffchen aufs Meer hinaus, um die bösen Geister zu vertreiben. Wir sind immer noch auf Kho Chang und hängen hier ab. Sehr entspannend diese Art der Klausurtagung. Der Typ aus der Porn Bar hatte heute keinen Spaß an uns, weil wir woanders eingekehrt sind. An dieser Stelle wäre eine lange Abhandlung über den Service in Restaurants in Asien fällig. Erspare ich mir aber, denn heute ist Chillout-Tag. Hängematte für gut befunden. Musste sie nur drei mal hochbinden, weil sie immer mehr ausleierte.

25.11.04

Klausurtagung auf Kho Chang

Wie sind wir?
mutig - entspannt - weltoffen

Wie wollen wir sein?
mutig - entspannt - weltoffen

Na dann ist doch alles klar! Übrigens: "Today is my day - I'll pay!" Und das weiß auch schon der Typ von der Porn Bar und freut sich, dass die Rechnung gesichert ist.


So schön ist Kho Chang!
Hatte Britta ja gesagt.

Wir lassen's uns gut gehen

Heute war Wellness Tag. Das heisst, wir alle vier liessen kleine gelenkige Asiatinnen auf uns herumturnen, uns durchkneten und verwoehnen. Einige bekamen noch auf die Fuesse und andere HOnig und Tamarinde schichtweise aufs Gesicht geschmiert! Ein sattes drei Stunden Programm, das sich gelohnt hat!!! Ausserdem konnte man heute im Meer schwimmen, denn es kam uns entgegen. Heute ist Vollmond, gleich suchen wir die Full Moon Party und dann muessen wir checken ob die Kakerlake, die wir gestern betaeubt hatten, sich wieder erholt hat. Falls ja, geht der Kampf von vorne los!!!!!!! Darja hat ihre Haengematte eingeweiht und die wird morgen auf Haltbarkeit getestet...

24.11.04

Auf Koh Chang

Fast so lange wie Tine und ich sonst nach Soelden fahren, sind Susanne, Jan, Darja und ich heute von Bangkok nach Koh Chang gereist - aber hier scheint das ganz normal zu sein. Und der Fahrer hatte ein Herz fuer schwache Maedchenblasen, er hielt mindestens 5 Mal auf der Tour...

Jetzt haben wir den Luxus-Bungalow bezogen und in der Strandbar die ersten Fischlis (frisch gebraten vor unseren Augen) verzehrt, alles ist so koestlich, dass wir abends kein Verlangen nach unserem Bett haben, so gern sitzt man noch rum und probiert das eine oder andere! Nur mein erstes Meerbad war etwas enttaeuschend, es sah einladend aus wie auf einer Postkarte, doch dann ging ich und ging und ging und ging... bis ich auf eine Felsbarriere traf und konnte nicht wirklich schwimmen. Das kommt morgen - und auch der Beginn des Wellness-Programms!

Mit lauter Hollaendern und Expats aus Phnom Penh und Kampot sind wir jetzt ploetzlich ne Riesengruppe, aber alle haben so viele Plaene, dass wir uns schnell aufteilen werden.

Jetzt weiht Darja erstmal ihre neue Haengematte ein und wir essen Boti (leckere Bananen-Crepes)....


Von Hamburg nach Kho Chang

Hamburg, 22. November - Nieselpisswetter und 10 Grad. Dauerte ganz schön lange, bis wir durch die Wolkendecke durch waren. Dann noch gefühlte hundert Stunden warten am Flughafen in Istanbul und 22 Dollar für vier Biere. Die Kaffees und Burger nicht erwähnt.

Gestern Mittag erwartete uns dann Susanne am Flughafen in Bangkok. Dank unserer präzisen Angaben hatte sie dasselbe Procedere bereits am Tag davor durchgemacht. Muss auch mal sein, der Weg vom New SiamII vom Flughafen ist anstrengend, aber was tut man nicht für ein paar gute Freundinnen.


Wiedersehen beim Bier nach vier in Bangkok: Sonja, Jan, Susanne


Nun sitzen wir im Internet-Cafe in Kho Chang und fangen an, unsere Erlebnisse aufzuschreiben.

19.11.04

Letzter Arbeitstag

Noch sitzen wir in unserer kleinen Hamburg-WG und arbeiten fleißig. Aber das ist bald Geschichte. Die Kekse sind alle und die Köpfe leer. Montag geht's los. Bis dahin müssen wir noch packen und den Kopf schon mal ein wenig frei räumen.