Reisen in KHM
Reisen ist ja eine tolle Sache. Besonders wenn man eine Freundin in Kambodscha hat, die Gott und die Welt kennt. Es dauert auch immer ein wenig länger, von A nach B zu kommen. So haben die 150 km von Battambang nach Siem Reap acht Stunden gedauert. Mit dem Schiff. Zu Fuß wäre es wahrscheinlich schneller gegangen. Dafür hat sich die Fahrt gelohnt. Jede Menge Floating Villages, die einen Einblick in eine Lebensweise geben, die ich froh bin, nicht zu haben. Viel Wasser und Wasserbüffel, die sich konsequent dem Zugriff durch Sonja per Kamera entzogen haben. Am Ende stand die Ankunft in Siem Reap und die Abholung durch einen Fahrer des Guesthouses hier vor Ort. Man war zwar fest davon überzeugt, dass wir zwei Dopperlzimmer gebucht hatten, hatte uns aber nur ein Moto Dup geschickt, auf dem gerade mal eine von uns mitgekommen wäre. Die Fahrweise war aber nicht gerade dazu angetan, diejenige auch ankommen zu lassen.
Zur Besichtigung der berühmten Angkor-Tempel haben wir uns mit Fahrrädern ausgestattet, die ihren Namen nicht verdienen. Man kann froh sein, wenn die Pedale dran bleibt. Auch das mit den Bremsen... Naja, bremsen muss man hier sowieso nicht. Hauptsache Augen zu und durch. Straßenverkehr ist hier das reinste Massaker. Hauptrsache man schafft es irgendwie, sich geschickt in den Gegenverkehr einzufädeln. Wir üben noch.
asiatrip

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